Conni Ruff
 
   

 
 

Allein durch gute Nahrung gedeiht der Mensch;
schlechte Ernährung hingegen ruft Krankheit hervor.

Zitat aus der Caraka-Samhita 1.25.31




Svastha - Der Ausdruck, der im Ayurveda für Gesundheit verwendet wird, setzt sich aus zwei Komponenten: sva = Selbst und stha verweilen, stehen, gefestigt sein zusammen. Also Im Selbst Verweilen. Es bedeutet, Ausgewogenheit der Funktionsprinzipien (3 Doshas – Vata, Pitta, Kapha), der Verdauung, dem Stoffwechsel, den Geweben, der Ausscheidungen, der Sinnesfunktionen und unserer Psyche – oder einfacher gesagt Körper – Geist und Seele in Einklang bringen.

Wir alle können im Laufe unseres Lebens sehr schnell aus unserem individuellen Gleichgewicht geraten und mit der Zeit Krankheiten entwickeln. Die Lehre des Ayurveda ist darauf ausgerichtet das Gleichgewicht unserer Doshas zu erhalten bzw. sie wieder herzustellen.

Du bist was Du isst!?!


Ja, irgendwie schon – denn Dein Organismus, Deine Zellen können nur so gut sein, wie die Nahrung es ist, die Du ihnen zur Verfügung stellst UND sie dort überhaupt ankommen kann.

Wir entscheiden häufig nicht mehr danach, was unser Körper verlangt und braucht, uns zuträglich ist, sondern entscheiden oft nach Genuss, was gerade greifbar oder in ist. Zusätzlich kommen unsere modernen Formen von Stress, Genussmitteln, wenig Bewegung und frischer Luft, Ruhe und Entspannung dazu, die es unserem Organismus extrem erschweren im Gleichgewicht zu bleiben. Daher sind wir häufig voll mit Schlacken und Giftstoffen (Ama), so dass unsere Rohre – Gewebe verstopft sind und die Nährstoffe gar nicht oder nur in geringer Menge in unseren Zellen ankommen. Mangelerscheinungen und Krankheiten können entstehen.

Nahrung spielt in der Ayurveda eine zentrale Rolle, es geht jedoch um die Eigenschaften und Wirkungen, vor und nach der Verdauung, den Geschmack an sich, in welcher Weise und Form und auch wann diese zu sich genommen wird.

Somit spielt unser Essverhalten und eine regelmäßige Reinigung bzw. Vermeidung von Ablagerungen eine entscheidende Rolle für unseren Stoffwechsel und somit für unser Wohlbefinden. Wir kennen das ja auch seit langer Zeit mit unseren Fastenzeiten, den Frühjahrskuren oder gezielten Reinigungsverfahren.

Bereits durch die Befolgung von nur wenigen einfachen Regeln können wir nachhaltige Erfolge erzielen. Diese Ernährungs- und Lebensregeln sind zum Teil auf die individuelle Konstitution zugeschnitten, aber auch teilweise allgemeingültig und einfach zu übernehmen.
Bei bereits vorhandenem Ungleichgewicht bzw. Krankheit kann eine gezielte Ernährungsweise oder auch Nahrungsergänzung begleitend zur Medizin eingesetzt werden um Symptome zu lindern oder Nebenwirkungen auszugleichen.

Gewürze sind Medizin in unserer Küche und deshalb werde ich in Kürze in meinem Internet-Blog jede Menge darüber berichten.
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„Deine Nahrung sei Deine Arznei“

– Zitat v. Hippokrates und in den heiligen Schriften der vedischen Kultur zu finden

 
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